Die Kirchengeschichte schildert die hll. Joachim und Anna als die Eltern der Maria und somit die Vorväter Jesu Christi. Ihre Lebensgeschichte ist dem alttestamentlichen Vorbild von Hanna und ihrem Sohn Samuel (1. Samuel 1 - 2) nachgezeichnet: erst nach zwanzigjähriger kinderlose Ehe gebar Anna die hl. Jungfrau Maria. Die Geschichte schildert, dass der hl. Joachim, Sohn Davids, und die hl. Anna, Tochter eines Priesters, ihr Opfer im Tempel vom Oberpriester zunächst zurückgewiesen wurde, da sie keine Nachkommen hatten. Da erschien dem hl. Joachim der Erzengel Gabriel und wies ihn an, dass ihnen das verheißene Kind - hl. Jungfrau Maria - geboren wird. Die Empfängnis der Gottesmutter wird neun Monate vor Mariä Geburt in der Kirche damit gefeiert (am 22. (9.) Dezember).

Das Fest Mariä Geburt hat seine Geschichte im Zusammenhang mit dem Bau der Kirche der hl. Anna am See Bethesda. Dieser Ort galt als Wohnort von hll. Joachim und Anna, und somit als Heimat von der hl. Jungfrau Maria. Das Fest wurde dann seit dem 6. Jahrhundert in der Orthodoxen Kirche gefeiert und breitete sich im 8. Jahrhundert in der katholischen Kirche aus.




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