Der hl. Thomas wurde in die Schar der 12 Aposteln Jesu Christi berufen. Er verkündete das Evangelium Christi in Palästina, Mesopotamien, Parthien, Persien und Indien. Wegen der Bekehrung der Gemahlin und des Sohnes des Königs von Indien zum Christentum, wurde er in der Stadt Melipul mit Speeren durchgebohrt. Seine Reliquien wurden später nach Konstantinopel überliefert.

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Der hl. Apostel Thomas war bis zu seiner Berufung als Jünger Fischer. Das Johannesevangelium beschreibt die Hingabe, die Thomas für Jesus empfand: als Jesus nach Judäa zurückkehren wollte, wo Juden ihn hatten steinigen wollen, schloss sich ihm Thomas mit den Worten an: "Lasst uns mit ihm gehen, um mit ihm zu sterben." (11, 5-16). Der hl. Thomas wird in den Apostellisten aller vier Evangelien erwähnt, besonders aber bei Johannes, so auch im Bericht über das Abendmahl (Johannesevangelium 14, 1-7). Berühmt wurde der hl. Thomas durch seine Zweifel an der Auferstehung Jesus und sein Verlangen, handgreiflich die Auferstehung zu überprüfen. Aber als Jesus ihn aufforderte, seine Wundmale zu berühren, glaubte er das Unfassbare und bekannte: "Mein Herr und mein Gott!" (Johannesevangelium 20, 24-29). Apostel Thomas predigte das Evangelium Christi in mehreren Ländern und endete sein Leben in Indien. Hier bekehrte er den Sohn und Frau des Königs. Der König aber ließ ihn gefangen setzen und martern. Der hl. Thomas wurde schließlich mit dem Speer durchbohrt. Als Ort seines Martyriums wird Kalamina - das heutige Mailapur bei Madras gegeben.

Die Teile der hl.-Thomas-Reliquien befinden sich in Indien, Ungarn und auf dem Berg Athos.




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